Tour de Suisse

Jedes Jahr im Juni findet der wichtigste Radsportevent der Schweiz statt: die Tour de Suisse. Nach den der großen - Tour de France, Giro d'Italia und Vuelta a Espana - ist es das wichtigste Rennen im europäischen Radsport. Sie gehört zu den UCI ProTours und die Teilnahme an diesem Rennen trägt zum Welt-Ranking bei.

Seit 1933 wird dieses Rennen bereits veranstaltet und wurde nur in den Kriegsjahren von 1943 bis 1946 unterbrochen. Dadurch dass es vor der Tour de France stattfindet, wird es oft als 'Aufwärm-Rennen' bezeichnet. Viele der Tour de France-Gewinner haben vorher auch die Tour de Suisse gewonnen, beispielsweise Lance Armstrong und Eddy Merckx. Gerade die bergige Lage macht die Schweiz zum idealen Trainingsgrund für die Bergtouren in den anderen Rennen. Italiener und Schweizer liegen in der Führerposition in der Liste der Sieger.
Die Tour de Suisse ist in zehn bis zwölf Etappen aufgeteilt, bestehend aus einem Prolog, einem Zeitfahren und mehreren Bergetappen. Teilnehmen können Teams der 1. und der 2. Kategorie.

Der erste Sieger war der Österreicher Max Bulla, der letzte in 2009 der Schweizer Fabian Cancellara. Damit hat er sich in die lange Reihe der Schweizer Sieger gereiht. 23 Siege von insgesamt 73 Touren ging an das Austragungsland. Doch die Italiener haben selber gleiche Trainingsmöglichkeiten und haben immerhin noch 19 Siege in das eigene Land geholt. Auch der Rekordsieger der Tour de Suisse kommt aus Italien: Pasquale Fornara holte fünf Male den Siegerpokal in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts.