Sprint

Im Radsport ist der Sprint ein Wettbewerb zwischen zwei Gegnern, die gegeneinander fahren. Die Strecke für die Männer beträgt mehr als 1.000 m, die der Frauen 750 m. Normalerweise versucht man im Radsport durch Strategie seinen Gegner zu schlagen, in diesem Fall ist es jedoch nur die Schnelligkeit. Anders als in anderen Wettbewerben, wo es Richtlinien gibt, werden hier auch nur die letzten 200 m berechnet. Es ist oft so, dass der Fahrer während des Rennens nicht all seine Kraft in die Pedale gibt, sondern eher moderat fährt und nur während der letzten Meter legt er extrem zu, um als Sieger in die Linie zu gehen. Der Sprint im Radsport ist einzigartig und ist nicht Schnelligkeit alleine, sondern auch Geschicklichkeit, sich im letzten Moment doch noch in die vorteilhafte Position zu bringen, um den Sieg zu erringen.

Diese Kurzzeitdisziplin im Bahnrennsport wird auf einer Distanz von zwei bis vier Runden ausgetragen- je nach Bahnlänge. Sieger ist derjenige, der zuerst in die Linie fährt. Dadurch, dass es eigentlich nur auf den allerletzten Abschnitt ankommt, fahren die Kontrahenten die meiste Zeit oft sehr bedacht, bleiben eventuell fast stehen und schätzen den anderen ein. Entscheidend ist hier der Moment, in dem die Fahrer an Geschwindigkeit zunehmen, bis auf 70 km/h kommen. Der hintere Sportler hat hierbei den größeren Vorteil, da er im Windschatten seines Vordermann fährt.

Eine Kombination aus so genannten Hoffnungsläufen und K. O. - Runden entscheidet den Gesamtsieg.
Eine Regelung, die im allgemeinen einzigartig ist, wird vor den Wettkämpfen genau festgelegt.