Etappenrennen

Den Radrennsport als solches gibt es schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts, hauptsächlich in Frankreich. Die Strecken wurden jedoch immer länger gesteckt und die Teilnehmer dadurch immer mehr gefordert. Die Strecken konnten über 1.000 km lang sein, eine kaum zu überwältigende Länge, auf denen viele Teilnehmer schon lange vorher ausschieden und die letzten auf ein Äußerstes auspumpten. Eine neue Idee musste her und man 'erfand' das Etappenrennen. So fand 1903 das allererste Rennen in mehreren Etappen - aufgeteilt auf einige Tage - statt: die Tour de France. Nur wenige Jahre später zog auch Belgien und danach Italien hinterher, immer auf dem selben Prinzip der Tour de France aufbauend.
Im Radsport gibt es drei verschiedene Rennen, die nach diesem Prinzip ausgetragen werden: das Radrennen an sich, der Bahnsport und das Mountainbike-Rennen.

Radrennen finden auf offenen Straßen statt. Viele Fahrer fahren hier gleichzeitig los und derjenige, der als erstes ins Ziel fährt, hat gewonnen. Die Art von rennen werden schon seit 1892 veranstaltet, wobei sie als Etappenrennen seit 1903 eingeführt wurde. Es ist eine sehr beliebte Sportart hauptsächlich in Europa und Amerika. Die Streckenlänge variiert von kurzen mit wenigen Kilometern bis zu langen weit über 50 km. Bei den Etappenrennen wird jeweils die schnellste Zeit gemessen und der Fahrer, der in allen Streckenabschnitten am schnellsten war, ist der Sieger.

Bahnradsport hingegen findet in Velodromen statt. Sie haben extra für diesen Sport gebaute Bahnen, die im Rund verlaufen und auf denen die Fahrer ihre 'Bahnen fahren'. Hierbei können de Fahrer eine Stundengeschwindigkeit von über 70 km erreichen und die Länge der zu fahrenden Strecke bzw. die Anzahl der zu fahrenden Runden wird vor dem Rennen festgelegt.
In den 1090ern kam gewann das Mountainbike an Popularität. Damit wurde hier ein Radsport eingeführt, der von dem 'einfachen' Streckenfahren abwich. Downhill und Cross-Country sind hier die Hauptdisziplinen. Während man bei Downhill den Hügel herunter fährt, muss man über verschiedenste Hindernisse auf schwierigem Terrain. Cross-Country beinhaltet unterschiedliche Bodenbeschaffenheit und können von 30 Minuten bis zu 24 Stunden dauern. Die Ausrüstung ist hier auch anders als beim herkömmlichen Radsport und den Fahrern ist hohe Flexibilität abgefordert.