Behinderten Radsport

Eine Behinderung bedeutet noch lange nicht, unsportlich zu sein. Sportler, die sich dermaßen bei ihrem Sport verletzten, dass sie ihn in dem vorherigen Sinne nicht mehr ausüben können, wechseln oft in die Behinderten-Kategorie und 'sporteln' so noch auf internationalem Level weiter. Auch der Radsport gehört dazu. Er gehört zum Paralympischen Programm dazu. Dabei muss man nicht nur Beinbehindert sein, sondern sogar Sehbehinderte können teilnehmen, beispielsweise im Tandemfahren.

Das Prinzip des Radfahrens bleibt bei der Behinderung das selbe, doch das Rad an sich wird dementsprechend verändert. Wer gehbehindert ist, bekommt seine Antriebskraft beispielsweise aus den Armen. Dabei gibt es zwei hintere Räder und ein vorderes. Mit den Händen wird 'in die Pedale getreten'. Die Kraft, die dabei Schulter und Arme leisten, werden mit Gewichten antrainiert.

Athleten, die eine geistige Behinderung haben, haben teils keine speziellen Räder, sondern haben Befestigungen an den Pedalen, Handbremsen statt Fußbremsen und die Geschwindigkeit ist limitiert.
Es gibt drei Hauptkategorien, in das der Radsport eingeteilt wird. Etappenrennen, Bahnradfahren und Mountainbike. Dabei gibt es individuelles Fahren, Teamfahren und Gruppenfahren.

Etappenrennen finden in Ortschaften, auf asphaltieren bzw. befestigten Straßen statt. Die Strecken sind dann dementsprechend dem Verkehr gesperrt und die Länge kann bis zu 100 km sein. Die Fahrer fahren nach Alter und Behinderung.
Bahnradfahren werden in Velodromen ausgetragen. Die Runde kann zwischen 200 und 400 m liegen und wird mehrmals gefahren. Hier ist die Geschwindigkeit gefragt.

Mountainbike-Meisterschaften werden auf unwegsamen Terrain veranstaltet, das mit zahlreichen Sprüngen, Halten und Hindernissen gespikt ist.

Auch mit Behinderung ist dem Radsportler so eine hervorragende Möglichkeit gegeben, seinen Lieblingssport weiterhin nachzugehen oder überhaupt auszuüben. Einen extra dafür eingetragenen Verein findet man im DBS - Deutscher Behindertensportverein e. V.