Bahnrennsport

Bahnradfahren ist ein aufregender und mitreißender Sport. Den Anbeginn dieser Sportart kann man heute nicht mehr wirklich nachvollziehen, doch kurz nach dem das erste Fahrrad um 1860 der Welt vorgeführt wurde, veranstaltete man schon die ersten Rennen in Frankreich. Wie mit allen neuen Fahruntersätzen wie beispielsweise das Auto oder heute das Snowboard, erwartet man schon in Kürze richtige, veranstaltete Rennen. Und so verhielt es sich auch mit dem Fahrrad. Sobald sich ein paar Profis gefunden haben, die sich mit der neuen Sportart vertraut gemacht haben, wird ein Wettbewerb, ein Wettrennen veranstaltet. Als später dann die Fahrradreifen erfunden wurden, wurde das Rad leichter als vorher. Dadurch wurde die Geschwindigkeit auch erhöht, dass der Fahrer weniger Anstrengung brauchte, um das Fahrrad vorwärts zu bringen. Und so wurde das Bahnradfahren zu einem anerkannten Sport.

Bevor das erste Velodrom erbaut, die ersten speziell für den Sport entwickelte Radbahnen erfunden und die Termologie Bahnradfahren eingeführt wurde, wurde der Sport ganz simpel als Radsport bezeichnet. Der Sport begann enorm an Popularität zu gewinnen um so bessere Räder entwickelt wurden, es leichter war, sie zu fahren und zu manövrieren. Und es bleib bei weitem nicht bei Radsport auf der Straße - in England und Schottland ist der Radsport auf Rasenflächen wesentlich beliebter.

Im Bahnradsport ist die Geschwindigkeit das A und O. Die Radsportler müssen alles über Aerodynamik und Windverhältnisse wissen, eine widerstandsfreundliche Position einhalten - und das alles, während sie mit enormer Anstrengung in die Pedale treten müssen. Dabei gilt: um so leichter das Rad ist, um so vorteilhafter. Die Geschwindigkeit ist beim Fahrer genauso wie beim Zuschauer ein ganz wichtiger Faktor, was dazu beiträgt, dass der Bahnradsport heute zu den populärsten Sportarten überhaupt gehört.